Wohnanlagen & Bürogebäude mit Schließanlagen ausstatten

20. November 2012 | Von | Kategorie: Allgemein

Größere Gebäudekomplexe wie Wohnanlagen und Bürogebäude werden heutzutage standardmäßig mit Schließanlagen ausgestattet. So reicht es, für jeden Nutzer einen einzelnen Schlüssel auszugeben und nicht verschiedene einerseits für die zugewiesenen Räumlichkeiten und anderseits für Abschlusstüren zum Gebäude und Tore im Außenbereich. Für jede Schließanlage wird ein Schließplan erstellt, in dem die Zugangsberechtigungen hinterlegt sind. Eine Sicherungskarte gilt als Ausweis für Nachbestellungen von Schlüsseln.

Sicherheit zahlt sich aus

Foto: © Claus Zewe / pixelio.de

So ist gewährleistet, dass nicht die Nutzer unbefugt Schlüssel nachbestellen. Der Weg zu neuen Schlüssel geht dann immer über den Inhaber der Sicherungskarte beziehungsweise des Gebäudes. Neue Schlüssel werden dann gleich im Schließplan registriert, so dass beim Wechsel von Mieter oder Eigentümer klar ist, wie viele Schlüssel ausgegeben wurden. Können nicht alle Schlüssel vorgelegt werden, so ist es zu empfehlen, Schlüssel und Schlösser austauschen zu lassen.

Nur registrierte Schlüssel bieten Sicherheit

Andernfalls besteht die Gefahr, dass Unbefugte sich mittels sogenannter „schwarzer Schlüssel“ Zugang zu den Räumlichkeiten verschaffen. Einbrüche, die auf diese Weise erfolgen lassen sich besonders schwer nachweisen, da die Täter das Türschloss mühelos und ohne Spuren zu hinterlassen öffnen können. Die Versicherungen lehnen in solchen Fällen eine Regulierung von Diebstahlschäden meist ab; im Gegenteil: der Vorwurf, der Nutzer selbst habe den Einbruch fingiert, um den Verlust einzuklagen bleibt im Raum stehen. Im schlimmsten Fall muss er gar mit einer Anklage wegen versuchten Versicherungsbetrugs rechnen.

Elektronische Schließanlagen – mehr Komfort und Sicherheit für alle, aber auch teurer

Während bei mechanischen Schließsytemen die Schlüssel-Hierarchie über das Zackenprofil des Schlüssels und das Innere der Schließzylinder der einzelnen Türschlösser bestimmt wird, erledigt dies bei einer elektronischen Schließanlage die EDV. Geht ein zu einer elektronischen Schließanlage gehöriger Schlüssel verloren, so genügen ein paar Klicks um die Zugangsberechtigungen zu sperren. Ein Austauschen von Schlüsseln und Schlössern ist bei elektronischen Schließanlagen nicht notwendig.

Es liegt auf der Hand, dass die Investition in solch moderne Schließsysteme kein Pappenstiel ist und daher gut überlegt sein will, aber je größer ein Gebäude, desto größer ist in der Regel die Fluktuation der Nutzer und auch die Wahrscheinlichkeit von Schlüsselverlusten wird größer. Somit kann sich eine solche Investition doch recht bald amortisieren. Entsprechende Beratung zu mechanischen und elektronischen Schließanlagen erhalten Immobilienbesitzer beispielsweise hier beim Amper Aufsperrdienst.

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