Sparen beim Hausbauen: Das Ausbauhaus

1. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Bautechnik

Das eigene Haus zu bauen kostet viel Geld. Dennoch erfüllen sich immer mehr Menschen den Traum von den eigenen vier Wänden und haus-xxl.de bietet auf diesem Weg eine äußerst praktikable Lösung. Sie nennt sich Ausbauhaus und entlastet die Bauherren von zahlreichen Investitionen in Bau- und Ausbaugewerke, wenn sie diese Arbeiten selbst oder mit Hilfe von Freunden und Bekannten erledigen können. Viele passionierte Heimwerker legen ohnehin gern selbst Hand an, wenn handwerkliche Arbeiten zu erledigen sind. Beim Entstehen des eigenen Hauses können sie auf diese Weise selbst tätig werden und entwickeln dabei eine viel engere Bindung zu ihrem Haus. Die Praxis ist der beste Ratgeber und oft wachsen bei diesen Eigenleistungen neue Ideen, die später nur noch sehr schwer umsetzbar gewesen wären.

Bild1: "Eine saubere Baustelle ist oberstes Gebot"

Bild1: „Eine saubere Baustelle ist oberstes Gebot“

Der Weg zum Ausbauhaus ist leichter als gedacht

Der Bau eines jeden Haus, das nicht völlig in Eigenleistung errichtet wird, beginnt gewerkeseitig mit der Beauftragung der Baufirma, eines Schlüsselfertigbauers oder eines sonstigen Bauträgers. Hier werden die Weichen zum Ausbauhaus gestellt. Nachdem das Hausprojekt fertiggestellt ist, setzen sich die Bauherren mit dem Vertreter ihres beauftragten Unternehmens zusammen und besprechen die Einzelleistungen bis zum fertigen Haus. Nun liegt es in der Hand des Bauherrn, zu entscheiden, welche Arbeiten er sich selbst zutrauen oder durch weitere fachkundige und helfende Hände preisgünstiger gestalten kann. Es ist jedoch sehr gefährlich bei dieser Muskelhypothek die eigenen Fähigkeiten zu unterschätzen. Das Hausbauen mit dem Einsatz von Eigenleistung erfordert viele aktive Eingriffe in das Baugeschehen. Neben den Verpflichtungen, die Beruf und Familie mit sich bringen muss sehr viel Zeit und Kraft auf der Baustelle aufgebracht werden.

Wenn Bauherren eine Entscheidung darüber getroffen haben, welche Arbeiten sie in Eigenregie übernehmen wollen, wird dies klar und eindeutig in der Bau- und Leistungsbeschreibung zum Projekt dokumentiert. Dies ist äußerst wichtig, um später auch klare Abgrenzungen bei Garantie- oder Gewährleistungsansprüchen treffen zu können.

Welche Formen des Ausbauhauses sind möglich?

Im Baugeschehen haben sich einige grundlegende Formen des Ausbauhauses herauskristallisiert. In den meisten Fällen übergibt das Bauunternehmen eine abgeschlossene Bauhülle an seine Bauherren. Dazu gehören das Fundament, alle Außenwände und Geschossdecken, das Dach einschließlich seiner Eindeckung und Entwässerung, die Fenster sowie die Eingangstür. Der Grad der Eigenleistung konzentriert sich dementsprechend auf den Innenausbau.

Zwischen Fertigteilhäusern und konventioneller Bauweise Stein auf Stein bestehen diesbezüglich Unterschiede. Installationen sind im Fertigteilhaus oftmals bereits in das Aufstellen integriert und Eigenleistungen sind nur eingeschränkt möglich. Spachteln und Malern, Fliesenlegen und Fußbodenverlegungen jedoch eignen sich als Eigenleistungen.

Bei konventioneller Bauweise ist der Grad der Eigenleistungen wesentlich höher. Kräfteintensive Arbeiten wie Putz- und Estricharbeiten sollte jedoch ein Unternehmen ausführen. Elektroinstallationen und Arbeiten an der Gasanlage dürfen nur von Fachunternehmen ausgeführt werden. Dann bekommt das Ausbauhaus sinnvolles Einsparpotenzial.

Bild1: © Rainer Sturm / pixelio.de

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