Funkrauchmelder: vernetzte Rauchmelder als echte Lebensretter

30. April 2016 | Von | Kategorie: Wohnen

Alljährlich fallen etliche Menschen Bränden zum Opfer, und einige hundert von ihnen sterben an den schlimmen Folgen. Gefährlich sind nicht nur die heißen Flammen, sondern insbesondere auch der Rauch, der von ihnen ausgeht. Vielen ist nicht bewusst, dass nur wenige Atemzüge in einer sehr verrauchten Gegend schon akute Lebensgefahr bedeuten können. Gerade bei Bränden ist demnach schnelles und vor allem richtiges Handeln von immenser Bedeutung, um nicht ebenfalls zu denen zu zählen, die an den Folgen eines Brandes gestorben sind.

Rauchmelder bei einem Brand

Rauchmelder | Foto: ABUS Security Tech Germany | Lizenz: CC BY-ND 2.0 | kurz

Vernetzte Funkrauchmelder für schnelle Alarmierung

Als echte Lebensretter fungieren Rauchmelder bzw. Funkrauchmelder. Sie ermöglichen bei einem Brand ein schnelles Handeln in Form einer schnellen Evakuierung. Kein Wunder also, dass in einigen deutschen Bundesländern der Einsatz von Rauchmeldern Pflicht ist.

Der große Vorteil von Funkrauchmeldern gegenüber herkömmlichen Rauchmeldern ist: man wird sofort alarmiert, egal in welchem Zimmer sich der Brand ereignet. Die Funkrauchmelder sind nämlich untereinander vernetzt. Sobald also ein Rauchmelder den Alarm auslöst, lösen alle weiteren mit ihm per Funk (oder auch Kabel) verbundenen Rauchmelder Alarm aus.

Hohe Flexibilität von Funkrauchmeldern

Rauchmelder, die per Kabel miteinander verbunden sind, sind sicherheitstechnisch äußerst interessant, da sie sehr zuverlässig sind. Der Nachteil: der hohe Aufwand der Montage bzw. Insallation. Qualitativ hochwertige Funkrauchmelder sind hier natürlich wesentlich flexibler.

Funkrauchmelder lassen sich schnell und unkompliziert nachrüsten – ganz gleich, in welchem Haus oder Gebäude. Achten sollte man allerdings auf die verwendeten Bausubstanzen eines Gebäudes. Die Funkverbindung sollte durch nichts eingeschränkt werden können. Grundsätzlich lassen sich auch Gebäude mit schwierigen Bauverhältnissen durch die richtige Wahl von Funkrauchmeldern gut schützen.

Gütesiegel und VdS-Zertifizierung

Bezüglich Rauchmelder / Funkrauchmelder gibt es auch eine spezielle Prüfstelle, die einzelne Produkte auf Herz und Nieren prüft und auch zertifiziert: die VdS (Vertrauen durch Sicherheit).

Ein Funkrauchmelder sollte insbesondere folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Ausreichend große Reichweite
  • Sichere Kodierung
  • Rechtzeitige Meldung geringer Batteriekapazität

Des Weiteren sollten Funkrauchmelder auch alle wichtigen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit vor Störung oder Fehlalarm erfüllen.

Funkrauchmelder, die VdS-zertifiziert sind, sind in der Regel zuverlässige Produkte, die durch eine hohe Betriebssicherheit überzeugen können. Wer also im Sinn hat, Funkrauchmelder zu kaufen, sollte insbesondere auf dieses Gütesiegel achten.

Zusatzfunktionen jeglicher Art

Grundsätzlich ist das Angebot hochwertiger Funkrauchmelder erfreulich hoch. Für jeden speziellen Bedarf ist das richtige Produkt dabei. Vorteilhaft ist vor allem die Weiterleitung des Alarms an eine externe Stelle. Das geht zum Beispiel, wenn die Zentrale der kompletten Anlage über ein Telefonmodul verfügt.

Auch bezüglich Codierung gibt es verschiedenste Produkte. Wer maximal gegen Störungen von außen geschützt sein möchte, findet hier beispielsweise sehr gute Produkte. Eine detaillierte Fachberatung macht  also beim dem Kauf von Rauchmeldern / Funkrauchmeldern durchaus Sinn, um genau das richtige, auf seine Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnittene Produkt kaufen zu können. Für ein Mehr an Sicherheit.

Video: Rauchmelder im Test: Welcher alarmiert zuerst?

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